WERTUNG |
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PRO CONTRA |
Dennis Fazit:
Während der erste Teil der Reihe 2019 noch eher mit Schlauchleveln kämpfte, hat man sich in Code Vein II dazu entschieden, den Open-World-Weg der „Souls-Konkurrenz“ Elden Ring einzuschlagen. Trotz des unterschiedlichen Settings ist die Inspiration überall spürbar: Eine große, offene (wenn auch leider recht leere) Welt, verteilte Mini-Dungeons, überall (leider auch gleiche) Items und sogar die an „Goldene Saaten“ erinnernden Kugeln zum Aufleveln der Tränke sind in der Welt verstreut. Der Vergleich kommt also nicht von ungefähr. Doch trotz dieser Inspiration hat das Spiel genau damit zu kämpfen. Der Artstyle harmoniert nicht gut mit der offenen Welt, die Konsolenfassung läuft performancetechnisch nicht rund und selbst die Kämpfe fühlen sich nicht so wuchtig an, wie sie sein sollten. Schade, denn die Story um die Helden und die Zeitreisen ist ziemlich interessant. Auch spielerisch hat Teil II mit den verschiedenen Waffen und Blutcodes im Kern eigentlich einiges zu bieten. Hier kann man wirklich nur hoffen, dass die Entwickler zumindest bei der Performance noch via Patches nachbessern.