Erica Test

 

GameFeature hat zur Veröffentlichung dieses Tests ein sogenanntes Rezensionsmuster von den Spieleentwicklern/Publishern oder Pressefirmen als Dauerleihgabe erhalten. Wir weisen, darauf hin, dass dieses keinesfalls positive Auswirkungen auf unser Testurteil hat. Dennoch kommen wir der Kennzeichnungspflicht für Kooperationen gem. Rechtsprechung des Landgerichtes Berlin vom 24. Mai 2018 gerne nach. | unentgeldliche Werbung
Offizielle Produktbeschreibung:
Tauch in diesem innovativen Thriller für PS4 in eine gefährliche und kalte Welt ein und lenke mit deinen Entscheidungen den Handlungsverlauf. Du schlüpfst in die Rolle von Erica, einer jungen Frau, die von Albträumen über den Mord an ihrem Vater geplagt wird. Die traumatischen Erinnerungen aus ihrer Kindheit werden durch neue grausame Details geweckt und jetzt liegt es ganz an dir, herauszufinden, was damals geschehen ist. Führe Erica mit dem Touchpad deines DUALSHOCK 4 Wireless-Controllers oder Touchscreen deines Mobilgeräts durch die Story und interagiere mit den verschiedenen Umgebungen. Jede Entscheidung, die du dabei fällst, wirkt sich auf die Handlungsentwicklung des Spiels aus – so erwarten dich viele verschiedene spannende Möglichkeiten, wie die packende Geschichte enden kann.
 

WERTUNG

  PRO
  + sehr günstig
  + viele Entscheidungen
  + gute Schauspieler
  + Steuerung durch Wischgesten
   
  CONTRA
  - je Durchgang sehr kurz
  - keine Kapitelwahl
   

Sebastians und Renés Fazit:

Erica war die gamescom Überaschung! Wie aus dem Nichts zaubert uns Sony Interactive auf einmal einen interaktiven Film daher. Die Kritik bei diese Art von Spielen ist natürlich recht groß, da die spielerischen Einschränkungen nicht von der Hand zu weisen sind. Dennoch schafft es Erica uns immer wieder gut in die Geschnisse einzubinden und bietet sehr viele Entscheidungsmöglichkeiten. Anders als andere Playlink Spiele können wir in Erica entscheiden, ob wir via Controller oder via kostenloser Handy-App spielen möchten. Letzteres ist natürlich die bessere Wahl, da wir so besser Wischgesten und teilweise auch besser zeichnen können. Denn ab und an verlässt Erica das typische Multiple-Choice-Verfahren und lässt uns ein wenig kreativ austoben, indem wir z.B. eine Geburstagskarte unterschreiben müssen. Story und Darsteller erreichen zwar hier nie die Qualität eines guten Hollywood Streifens, können aber dennoch überzeugen und somit die Neugier des Spielers  erwecken. Da haben wir schon deutlich schlechtere interaktive Filme miterlebt. Zwar ist man in rund 90 Minuten (Filmlänge) mit einen Spielgang durch, jedoch lädt das Spiel ein, die diversen anderen Wege auszuprobieren und vielleicht so ein anderes Ende herbeizuführen. Für den geringen Anschaffungspreis sicherlich eine gute Wahl.


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