State of Mind

 

Offizielle Produktbeschreibung:
Berlin, 2048 - Die Welt steht am Abgrund.
 
Ressourcenknappheit, Krankheiten durch verschmutzte Luft und Trinkwasser, ausufernde Kriminalität, Krieg. Regierungen und Konzerne versprechen Heilung durch Fortschritt; Drohnen und humanoide Roboter ersetzen Menschen im öffentlichen Dienst, alles ist miteinander vernetzt, Überwachung allgegenwärtig geworden.
 
Richard Nolan ist einer der wenigen Journalisten, die diesem Fortschritt offen kritisch begegnen. Doch erst, als er nach einer Explosion im Krankenhaus aufwacht und feststellt, dass seine Frau und sein Sohn auf mysteriöse Weise verschwunden sind, wird Richard klar: er und seine Familie sind mehr als Beobachter im Sturm rivalisierender Lösungsansätze zwischen dystopischer Realität und digitalem Utopia. Sie stehen mitten in dessen Zentrum.
 

Aus dem Familiendrama entwickelt sich ein Thriller um eine weltumspannende Verschwörung, deren Kernfragen über das Schicksal der Menschheit entscheiden: könnte ein perfektes digitales Utopia am Ende die Lösung sein? Ein virtuelles Paradies, frei von materiellen Nöten und Zwietracht? Kann eine Super-AI die Menschheit retten - oder wird sie sie im Gegenteil für überflüssig erklären, weil man daran scheitert, ihr den Wert von Menschlichkeit zu vermitteln? Wie soll die Welt nach dem Sturm aussehen? Was wird für die Menschheit übrigbleiben?
 

GameFeature Wertungsbereich:
 

78%

PRO

CONTRA

+ tolle, deutsche Synchronisation…

- … aber manchmal irgendwie leblos

+ mehrere spielbare Charaktere…

- … was anfangs aber leicht verwirrt, da man den Zusammenhang nicht versteht

+ spannende Story …

- ... die allerdings etwas braucht bis sie einen wirklich packt

+ interessanter Grafik Stil

- träge Steuerung


Robins Fazit:

State of Mind ist genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen. Nachdem das Spiel Detroit: Become Human das Thema Androide/Roboter aufgegriffen hat, geht es hier mit State of Mind weiter. Aber ich will gar nicht viel von der Story spoilern. Anfangs bin ich eher skeptisch an State of Mind dran gegangen, musste mich sogar überwinden weiterzuspielen, denn der Anfang ist recht langweilig und zieht sich, aber nach ein paar Spielstunden hat mich die Geschichte um den Journalisten Richard gefesselt. Was den Start auch schwierig macht, ist, dass man schnell von Charakter A zu Charakter B wechselt. Im späteren Spiel kein Problem, aber wenn man die Charaktere so noch gar nicht richtig kennt, ist es schwer sich zurecht zu finden. Dafür wachsen sie einem später mehr ans Herz, als man vielleicht denkt. Pluspunkte gibt’s bei der Synchronisation, für jeden Charakter die passende Stimme, und wie schon fast übliche für Dadelic, gibt’s auch einen Gastaufritt von einem bestimmten Youtuber. Minuspunkte gabs dafür aber manchmal bei der „Echtheit“, bei manchen Gesprächen fehlte mir einfach die Emotion. Ein bisschen schade fand ich nun auch die Spielzeit, klar, solche Story Spiele wie z.b. Life is Strange oder anfangs erwähnt Detroit: Become Human haben nicht viele Stunden, aber im Vergleich zu eben diesen hatte State of Mind weniger. Etwas mehr als 10 Stunden habe ich mit State of Mind nun verbracht. Der Vergleich zu Life is Strange ist vielleicht etwas krass, weil man nun nicht so drastische Entscheidungen hat, aber das wirkt nur Anfangs so, am Ende ist es nun mal eben doch anders.